Freitag, 30. September 2016

Bier: Flower Power

Flower Power und Möchte-Gern-Hippies passt perfekt zu Sommer. Wieso nicht ein florales Sommerbier? Sowas in der Art könnten sich die Macher von Schoppebräu bei diesem Bier gedacht haben.

"Flower Power ist viel leichter aber mindestens so aromatisch wie das typische IPA. Du fühlst Dich wie Alice im Wunderland. Ganz ohne Pilze. Überkonsum kann dennoch zu Wahnvorstellungen führen."
 
Schmeckt das Bier wirklich nach Blumen? Gut, das wird probiert! Das Flower Power hat schon eine angenehme Bernstein-Farbe. Das passt schon einmal. Beim Geruch war ich mir nicht sicher, was ich da rieche. Blumen, Gras oder etwas anderes, wie exotische Früchte? Der Antrunk ist recht herb, später entfalten sich fruchtige und florale Noten. Kein Wunder bei den Hopfensorten Saphir, Cascade, Chinook. Nach mehreren Schlücken habe ich das Gefühl auch die Blumenwiese zu schmecken. Na endlich!

Leberkassemmel und mehr: Flower Power Session IPA
  • Name: Flower Power
  • Brauerei: Schoppe Bräu
  • Stil: Session IPA
  • Alkoholgehalt: 4,7 %
  • Bitterheit: 45 IBU
  • Inhalt: 0,33 l
  • Preis: -
  • Dazu passt: Salat, Chips und Käse
*Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!

Dienstag, 27. September 2016

Rezension: Mekong Food

Es gibt Kochbücher, die will man unbedingt haben. Mekong Food** von Michael Langoth, erschienen in der Edition Styria gehört da eindeutig dazu. Zum Glück wurde dieses Kochbuch im Juli in einer limitierten Sonderausgabe erneut herausgebracht und mir als PDF von Styria* zur Verfügung gestellt. Die ganzen Beschreibungen faszinierten mich genauso wie die Rezepte. Nur viel die Auswahl an den Gerichten, die ich nachkochen wollte, nicht leicht. Die Auswahl war eindeutig zu groß. Was es wurde, ob es schmeckte und der weitere Eindruck des Kochbuchs erfahrt ihr gleich.

Leberkassemmel und mehr: Mekong Food
Copyright Styria
Steckbrief
Titel: Mekong Food**
Autor: Michael Langoth
Verlag: Styria Verlag
Seiten: 224
Preis: 25,00 Euro

Inhalt

Das Kochbuch Mekong Food beschreibt, wie der Titel es schon sagt, Essen vom Mekong-Fluss. Nach einigen einladenden Bildern und Beschreibungen wird die Kochtechnik erklärt, bevor es an die Rezepte geht. Diese sind nach Gerichtart unterteilt.
  • Die Mutter des Wassers
  • Alles ist frisch
  • Kochtechnik
  • Die Hochkultur der Suppe
  • Verpackte Frische
  • Laap & Yam
  • Blitzschnelles Kochen
  • Curry-Varianten am Mekong
  • Kulinarische Meisterwerke

Eindruck

Der erste Eindruck fand ich beeindruckend: lauter schöne Bilder, gute Erklärungen und Beschreibungen. So bekommt man einen guten Eindruck vom Mekong und den Leuten, die am Fluss leben. Die Lebensmittel werden auch erst einmal beschrieben, bevor sie in Kochtechnik eingesetzt werden.

Bei den Suppen wird die grundlegende Suppe mit ihren Zutaten anhand von vielen Bildern beschrieben, bevor Varianten gezeigt werden. Diese Bilder werden dann weiter bei den einzelnen Rezepten gezeigt, so dass man auf einen schnellen Blick weiß, was in der Suppe ist. Die Zutaten sind zudem aufgeführt und die Zubereitung der Suppen folgt daraufhin.
Bei den einzelnen Gerichten steht auch noch das Herkunftsland dabei, was ich ziemlich praktisch finde und auch zeigt, dass Asien nicht gleich Asien ist.

Wie immer habe ich auch ein paar Gerichte ausprobiert:
  • Pho Bo: einfache, sauleckere Suppe, die leicht nachzumachen ist, wenn man mal Rinderknochen hat und deren Brühe mich begeisterte.
Leberkassemmel und mehr: Pho Bo
  • Shrimp-Curry: einfaches, aber leckeres Shrimp-Curry ohne Kokosmilch, was auch meinem Mitesser schmeckte. Es könnte etwas mehr Sauce rauskommen, aber sonst verdammt lecker.
Leberkassemmel und mehr: Shrimp-Curry
  • Frittierte Frühlingsrollen: Einfach zu machen, wenn man die Teile rollen kann. Geschmacklich auch gut, nur sollte man die Frühlingsrollen wirklich schwimmend frittieren, da ansonsten die Glasnudelplatten aufreißen. Beim nächsten Mal würde ich die Glasnudeln in der Füllung auch kleiner schneiden, damit die Füllung besser durchmischt ist.
  • Morning Glory: mehr Knoblauch wie ich es aus Malaysia kenne, aber trotzdem ziemlich lecker.


Bewertung
Aufmachung: 5/5
Beschreibung: 5/5
Struktur: 5/5
Thema: 5/5

Insgesamt: 20/20

Ich bin begeistert von Mekong Food. Viele leckere Gerichte, dazu Bilder, die zum Nachkochen einladen und dazu noch genügend Beschreibungen. Was will man mehr?


* Das Buch wurde mir von Styria zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür! Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

** Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Nähere Hinweise dazu finden sich im Impressum.
 

Freitag, 23. September 2016

Bier: Kuehnes Blondes

Von Kuehn Kunz Rosen habe ich euch ja schon das Mystique IPA und das Oriental Wit vorgestellt. Heute ist wieder ein Klassiker dran, der perfekt in die letzten Sommerabende passt: Kuehnes Blondes. Das Kuehne Blonde ist ein belgisches Witbier, das durch die Zugabe von Hafer- und Weizenflocken einen seidigen Glanz erhält.

Die Farbe ist goldgelb und macht zusammen mit dem Schaum Lust auf mehr. Beim Antrunk merkt man vor allem die hopfige Bittere, die aber nicht zu stark sich aufspielt. Im Laufe des Schlucks kommen sowohl die Süße als auch ein paar Aromen zur Geltung.
Kuehn Kunz Rosen beschreibt es als "Paradiesischer Hauch feiner Gewürze und Orange in seidigem Kleid". Was heißt Orange, Koriander und Paradieskörner geben im Hintergrund ein wenig Geschmack ab. Das mandarinige entsteht durch den Hopfen Mandarina Bavaria.
Bei diesem Bier hatte ich noch zwei weitere Testtrinker, die allesamt das Kuehne Blonde für süffig und lecker erachteten. Perfekt im Sommer oder noch den restlichen warmen Tagen.

Leberkassemmel: Kuehnes Blondes

  • Name: Kuehnes Blondes
  • Brauerei: Kuehn Kunz Rosen
  • Stil: Belgisches Witbier
  • Alkoholgehalt: 4,9 %
  • Bitterheit: -
  • Inhalt: 0,33 l
  • Preis: -
  • Dazu passt: fast alles
*Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!

Dienstag, 20. September 2016

Quick and Dirty: Shrimp Curry

Das burmesische Eiercurry gefällt mir schon länger sehr gut. Goldene Eier in scharfer Tomatensauce, dazu Reis. Was will man mehr? Einfach, aber verdammt lecker. Im Kochbuch Mekong Food** wird burmesisches Garnelen bzw. Shrimp Curry vorgestellt, was in dem Buch das einzige Curry ohne Kokosmilch ist. Shrimps und Garnelen liebe ich. Also was liegt näher als das Rezept auszuprobieren? Einzig es gab wenig Sauce, aber ansonsten schmeckte es auch meiner Testperson.

Leberkassemmel: Garnelen Curry

Zutaten für 2 Portionen:
  • etwa 350 g Shrimps (oder Garnelen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Zwiebel oder Thai-Schalotte
  • 1 TL Kurkuma Pulver
  • 1/2 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Madras-Currypulver
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 1 Bund frischer Koriander (oder alternativ Petersilie)
  • 1 TL Sambal Oelek
  • Fischsauce
  • geschmacksneutrales Öl
  • Jasminreis
Geschälte Shrimps mit der Hälfte des gehackten Knoblauchs, dem Currypulver, Fischsauce, Kurkumapulver, und dem frisch gemahlenen Pfeffer für 10 Minuten marinieren.

Langsam anfangen den Jasminreis zu kochen.

Zwiebel, Ingwer und Koriander hacken. Öl in eine Pfanne gießen. Ingwer und den Rest des Knoblauchs anbraten. Dann die Zwiebel hinzugeben. Bei geringer Hitze glasig werden lassen. Anschließend den Sambal Oelek hineinrühren.

Die Shrimps in die Pfanne geben und von beiden Seiten anbraten. Noch einmal mit Fischsauce abschmecken. Zusammen mit dem Jasminreis und dem Koriander servieren.

** Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Nähere Hinweise dazu finden sich im Impressum.

Freitag, 16. September 2016

Bier: Gurken Gose

Ich liebe Gurkensalat, wenn es besonders heiß ist. Es ist erfrischend, leicht säuerlich, leicht salzig - und passt perfekt zum Steak. Genau das dachte ich mir bei der Gurken Gose, welches ich von Biervana bekam*. Wie, das soll Bier sein? Flüssiger Gurkensalat?

"Die Gose ist ein wiederentdeckter, deutscher Sauer-Bier-Stil der traditionell mit Salz, Koriander und Milchsäure gebraut wird. „Was passt dazu besser als Salat?“ dachten wir uns und wurden bei einem Gurkenbauern im Frankenland fündig…"

Die Gurken Gose schaut aus wie ein helles Bier, das schon recht deutlich nach Gurke riecht. Antrunk sowie der Rest: Gurkensalat, allerdings ohne Dill. Selbst das Salz konnten wir rausschmecken.
Ob mans mag, bleibt in dem Fall Geschmackssache. Als Gag auf einer Party ist das sicherlich witzig. Ansonsten kommt es vermutlich darauf an, was man dazu ißt.

Leberkassemmel und mehr: Gurken Gose
  • Name: Gurken Gose
  • Brauerei: Hopfmeister und Braumanufaktur Hertl
  • Stil: IPA
  • Alkoholgehalt: 6 %
  • Bitterheit: 10 IBU
  • Inhalt: 0,33 l
  • Preis: -
  • Dazu passt: Steak, Brotzeit, Kartoffelsalat
*Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!